Anfangs schmerzte mein Knie (ich dachte zumindest es wäre das Knie), besonders beim Treppensteigen. Es tat dann mal 2-3 Tage weh und danach war es wieder gut, als wenn nie etwas gewesen wäre.
Allerdings kamen die schmerzen wieder, gingen auch wieder und kamen nochmal wieder und ich konnte mir einfach nicht erklären mit was diese schmerzen zusammenhingen.
Also bin ich nach ungefähr 2 Monaten, genau weiß ich das nicht mehr, zum Arzt. Der meinte irgendwas davon, dass ein Bein minimal länger sei als das andere, aber er könne auch nichts Genaues sagen und hat mich zu einem Orthopäden überwiesen.
Dort wurde mein Knie geröntgt, mit einem Stück des Schienbeins. Der Orthopäde hat sich natürlich hauptsächlich das Knie angesehen und meinte irgendwas davon, dass die Kniescheibe zu nah am Gelenk wäre und sich deshalb Knorpel abnutzen würde. Um dies zu beheben wurde mir Krankengymnastik und ein teures Medikament zum Knorpelaufbau empfohlen.
Ich tat beides nicht, ich konnte mir nicht vorstellen das die schmerzen durch Gymnastik weggehen würden und das Medikament war mir einfach zu teuer, ich wusste auch gar nicht so recht was ich von dem Hokuspokus halten sollte. Und wenn es nur der Knorpel ist, dann ist‘s ja nicht so schlimm, hab ich gedacht.
Zeit verging, die schmerzen kamen wieder und wurden mit der Zeit immer schlimmer. Einmal konnte ich nachts vor Schmerzen nicht schlafen, irgendwann war es auch egal ob ich nun stehe, sitze oder liege, es hat immer weh getan, die Stelle unterm Knie, am oberen linken Schienbein auf der linken Seite wurde dick und die Haut an dieser Stelle war überhitzt, als hätte ich Fieber im Bein.
Dann dachte ich, ich versuch es halt nochmal beim Arzt, zu dem Zeitpunkt bin ich von einer Entzündung ausgegangen. Mein eigentlicher Arzt hatte Urlaub, was wohl mein Glück war, denn ich bin dann zur Vertretung in der Nähe und von diesem Arzt wurde ich zum Radiologen geschickt, das war ungefähr ein halbes Jahr später.
Der Radiologe hat auf dem Röntgenbild gleich etwas Ungewöhnliches erkannt und dann weitere Untersuchungen empfohlen, wie z.B. eine CT oder Szintigraphie, aber das Ergebnis wisst ihr ja schon.
Ich möchte hier keinem was unterstellen, jeder weitere Arzt meinte das auf den Röntgenbildern kaum etwas zu erkennen ist, ich weiß auch nicht ob man vor ca. eineinhalb Jahren überhaupt etwas gesehen hat. Fakt ist das, wenn es sich um Röntgenbilder handelt, ein Radiologe einfach die bessere und kompetentere Wahl ist.
Leider sind Ärzte keine Götter, das müsste heut zutage jeder wissen, man muss arg aufpassen und sich sehr gut informieren bevor man unüberlegt irgendwelche Medikamente nimmt, oder an sich rumschnippeln lässt nur weil ein Arzt dazu geraten hat!
Aktuell
Hab da noch ein kleines Video gemacht
http://www.youtube.com/watch?v=ds61mBqsTz0
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